Nachdem wir im Dunkeln am Alona Beach dann eine Unterkunft gefunden haben, die besonders für Taucher günstige Zimmer direkt am Wasser anbietet, habe ich in diesem Zustand direkt mal zugestimmt meinen Open Water Tauchschein zu machen.
Gesagt, getan – noch vorm Frühstück hatte ich einen Tauchlehrer und Anne einen Tauchguide für ihren ersten Tauchgang nach längerer Zeit und keine Stunde später waren wir auch schon im Wasser.
Kurze Einführung in die Basiczeichen unter Wasser und rauf aufs Boot und ne kleine Runde Schnuppertauchen, um zu gucken, ob ich fähig bin, das überhaupt alles hinzukriegen.
Wieder an Land war ich total begeistert von der Unterwasserwelt, natürlich noch vollkommen zugedröhnt vom Reststickstoff in meinem Körper. In der großzügig berechneten Pause von einer Stunde, musste ich mir gefühlt das halbe Buch für den theoretischen Teil des Scheins reinziehen, um dann direkt wieder ins Wasser zu springen. Das Üben der Notfälle unter Wasser holte mich dann aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, dass Tauchen neben Spaß auch Ernst sein kann, vor allem als ich eine kleine Panikattacke geschoben hab, als ich meine Maske abnehmen musste.
Mit einem Spaßtauchgang ohne lästige Übungen am dritten Morgen hab ich dann mein Open Water Zertifikat abgeschlossen und bin jetzt eine echte Taucherin, zwar noch ein Baby, aber bis zu 18 Meter Tiefe kann ich jetzt die Fische nerven :)
Während ich mich unter Wasser noch mit Handzeichen lernen, kleinen Fischen und Korallen abfinden musste, war Anne an einem weltbekannten Reef bei Balicasag Island mit riesigen Schildkröten tauchen.
So haben wir genau das gemacht wofür dieser Strand zu existieren scheint und sind erfolgreich vor den Touristen unter Wasser geflüchtet.
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