Der Weg ist das Ziel!
Und dieser Weg gestaltet sich hier durch die vielfältigen Verkehrsmittel immer recht spannend. Bisher sind wir nur nach Boracay mit einer kleinen Propellermaschine geflogen, von da an waren wir nur noch auf sicherem Land und etwas unsicherem Wasser unterwegs.
Geht die Fahrt über raueres Gewässer, setzen sogar die Filipinos auf richtige Fähren, wo der Innenraum komplett abgeschlossen ist. Die schlimmen Befürchtungen, die das Gebet, dass die Fähre und alle Insassen sicher ans Ziel kommen, das am Anfang über einen Bildschirm gesprochen wird, auslöst, halten sich über die ganze Fahrt. Während die Wellen gegen die Fenster schlagen und man regelmäßig quasi auf seinem Sitznachbar liegt, fängt man irgendwann selbst an Stoßgebete gen Himmel zu senden.
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| "Einer geht noch, einer geht noch rein" - Prinzip |
Es versteht sich vielleicht schon von selbst, dass natürlich auch Bushaltestellen eine vollkommen überflüssige Erfindung sind. Jeder, der den Bus an den Straßenrand winkt, wird mitgenommen, will man aussteigen macht man irgendwie auf sich aufmerksam, ruft entweder durch den Bus oder klopft gegen die Buswand oder Fenster.
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| Schüler fahren auf Jeepney |
Ansonsten fahren Filipinos gerne mit, in oder auf Jeepneys, kleine Busse, auf die man einfach auf- und abspringt, wenn man möchte. Einfache Autos, Taxen und Motorroller gibt es natürlich auch, aber die sind längst nicht so aufregend, wie die öffentlichen Verkehrsmittel.
Ich möchte fast behaupten, kennt man die öffentlichen Verkehrsmittel der Philippinen, ist man der Kultur und den Leuten ein ganzes Stück näher – wortwörtlich.


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